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Stimmts - oder - Stimmts net?

bewusstes Lernen

Allgemeines Posted on Mon, February 01, 2016 11:34:14

Hallo, jemand zu Hause?

Der Februar ist der Monat des Wintersports. Viele Menschen nutzen
die Winterferien, um ihrem Alltag zu entfliehen.

Mir scheint es manchmal, dass wir nur im Urlaub wirklich
entspannen und loslassen können – nur noch zwei Wochen, dann
fahren wir in den Urlaub! Als würde man die Zeit bis dahin gar nicht
wirklich leben und genießen können, als würde man erst im Urlaub
„richtig leben“. Und wenn wir wieder zurück sind, dann fallen
wir in ein Loch und trösten uns mit dem Gedanken, dass der nächste
Urlaub bald kommt – im besten Falle.

Warum fällt es uns so schwer, auch unseren Alltag zu genießen?
Warum können wir nur im Urlaub wirklich abspannen.

Manche Menschen wirken in ihrem Alltag wie Maschinen, die nur
funktionieren, die nur aushalten bis zum nächsten Urlaub. Dieses
„Funktionieren“ ist so selbstverständlich geworden, dass es den
Meisten gar nicht mehr auffällt. Im Gegenteil: Viele belächeln die
Menschen, die bewusster leben wollen, meditieren oder einen
Achtsamkeitskurs besuchen. Manche interpretieren das als Eingestehen
von Schwäche und Überforderung, von Nicht
-genug-Leistung-geben-können. Andere rasen von einem Termin
zum nächsten und arbeiten fleißig einen Programmpunkt nach dem
anderen auf der langen „To-do-Liste“ ab. Am Abend liegen sie dann
jedoch im Bett und stellen fest, dass sie fix und fertig sind, der
Tag an ihnen vorbei gezogen ist und sie sich trotzdem irgendwie leer
fühlen.

Auch bei meinen Studenten muss ich leider oft diese Beobachtung
machen. Sie sind zwar unheimlich emsig und bemüht alles „richtig“
zu machen, aber sie sind nicht wirklich da. Natürlich sind sie
physisch anwesend, aber in ihren Köpfen sind sie beim letzten
Referat oder bei der morgigen Prüfung. Da ich selbst das
vollgestopfte Studienprogramm hinter mir habe, kann ich mit meinen
Studenten mitfühlen. Auch ich selbst konnte erst nach dem Studium
begreifen, dass der Sinn des Lebens nicht das Abarbeiten von
Prüfungen ist. Natürlich kann ich nach außen hin sagen, dass ich
meinen Abschluss in der Tasche habe. Aber ich wünschte, ich hätte
mein Studium bewusster gelebt. Ich wünschte, ich hätte eher
verstanden, dass Abschlüsse nicht alles
bedeuten. Dass sie nichts darüber verraten, wie gut,
qualifiziert oder glücklich und erfüllt wir wirklich sind.
Letztendlich ist meine Erkenntnis, dass nur die Lebenserfahrungen,
die wir machen, wirklich zählen und diese sind weder richtig noch
falsch und lassen sich in keinen Bewertungsmaßstab einsortieren.

Jetzt denken Sie vielleicht, dass das zwar ganz schön und gut
ist, was ich hier schreibe, aber was soll das mit Stimmtraining zu
tun haben? Ich sehe in meinem Unterricht oft den Willen meiner Kunden
und Studenten alles „richtig“ machen zu wollen und möglichst
schnell Ergebnisse vorweisen zu können. Sie kommen aus ihrem Alltag
und sehen die Stimmbildung als nächsten Programmpunkt auf der
Tagesliste. Sie kommen zwar physisch in den Raum, sind aber
eigentlich noch beim vorherigen Ort oder Erlebnis des Tages. Den Kopf
voll mit anderen Dingen, wollen sie jetzt etwas Neues lernen. Das
funktioniert jedoch nicht. Solange wir es nicht schaffen, wirklich im
Moment anzukommen – und zwar nicht nur körperlich, sondern vor
allem mit unserem Geist, unseren Sinnen und Emotionen – solange
sind wir nicht wirklich anwesend. Wir haben zwar unseren Kopf
befriedigt, in dem wir sagen „Schau mal, ich war heute fleißig,
ich bin zur Sprecherziehung gegangen und habe etwas für meine Stimme
bzw. Kompetenz getan.“ Fakt ist jedoch, dass wir viel weniger
Lernen, wenn wir nicht mit all unseren Sinnen dabei sind. Was jedoch
noch viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass wir durch das
unbewusste Abarbeiten unsere Seele – so pathetisch das jetzt auch
klingen mag – nicht mitnehmen. Dadurch fühlen wir uns am Ende des
Tages emotional leer und müde. Und diese „leeren Tage“ zählen
wir ab bis zum nächsten Urlaub, bis wir wieder bewusst leben können.
Denn dort passiert uns das nicht. Da können wir sechs Stunden
Abfahrtsski betreiben und an nichts anderes denken. Wir sind am Abend
zwar körperlich erschöpft, aber glücklich und beseelt.

Jetzt sagen Sie vielleicht – na klar, da machen ich ja auch nur
Sachen, die mir Spaß machen, aber das Leben besteht nicht nur aus
Spaß. Und da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Manchmal muss man im
Leben auch Dinge tun, die unbequem sind, wo man aber trotzdem weiß,
dass sie einfach wichtig sind. Versuchen Sie es doch einmal mit dem
kleinen Wort „dürfen“ anstatt „müssen“. Ich darf
arbeiten gehen. Ich muss nicht arbeitslos sein. Ich darf die
Wohnung putzen, denn ich bin dankbar dafür, dass ich eine schöne
Wohnung habe. Und letztendlich: Ich darf mir Zeit nehmen für
mich, um mich weiterzuentwickeln.

Beobachten Sie auch ihre Gedanken. Wie oft denken Sie an Dinge,
die vergangen sind oder die noch kommen. Immer wenn Sie so denken,
dann sind Sie nicht bewusst im Moment anwesend, dann sind Sie weg. Es
mag am Anfang furchtbar anstrengend sein, immer zu schauen, woran man
eigentlich gerade denkt, aber glaube Sie mir, man kann das trainieren
und Sie werden staunen, wie lang plötzlich ein ganzer Tag dauern
kann.

Hören wir auf nur zu funktionieren! Versuchen wir mehr und
bewusster zu leben, anstatt nur zu überleben!



Gute Vorsätze und ihre Umsetzung

Allgemeines Posted on Tue, January 05, 2016 13:52:32

Gute Vorsätze und ihre Umsetzung

Ein neues Jahr ist angebrochen. Die Zeit zwischen den Jahren ist
eine gute Gelegenheit, ein Resümee zu ziehen und mit neuer Energie
ins neue Jahr zu starten. Was ist uns gut gelungen im letzten Jahr
und welche Ziele haben wir vielleicht noch nicht erreicht? Der
Jahresbeginn versorgt einen im besten Falle mit neuer Motivation, um
seine Ziele wieder mehr in Angriff zu nehmen. Doch meist stellen wir
fest, dass uns schon nach einigen Wochen der Alltag wieder einholt
und wir unsere Vorhaben schleifen lassen.

Woran liegt das?

Ein Grund sind überhöhte Vorstellungen. „In zwei Monaten bin
ich zehn Kilo leichter!“. Dieses Ziel ist nicht zu erreichen und
sorgt nur für Frustration, wenn nach zwei Wochen immer noch nichts
auf der Waage passiert ist. Viel effektiver als kurzfristige
Mammutprojekte, ist ein kontinuierliches Verfolgen realistischer
Vorhaben. Sei das nun endlich abzunehmen, der Wunsch, gelassener
durchs Leben zu gehen oder der Entschluss endlich das Stimmtraining
durchzuziehen 😉 Um es mit den Worten eines meiner bekannten
Kollegen zu sagen: „Wiederholung ist die Mutter allen Lernens“.
Eine Verbesserung, egal in welchem Bereich, hat also immer etwas mit
neu „Erlernen“ zu tun. Doch etwas in seinen Alltag zu
integrieren, erfordert meist Disziplin und – wie bereits erwähnt –
immer fortwährende Wiederholungen.

Kleine Zwischenziele, die wir feiern und für welche wir uns
selbst belohnen, sind sehr sinnvoll, um unsere Motivation aufrecht zu
erhalten. Wer schon einmal ein Instrument gelernt hat, weiß, dass
man nicht von heute auf morgen zum Profi wird. Es ist ein
langwieriger Prozess und
sehr oft erscheint es einem so, als ob man auf einem Plateau
festhängt und nicht weiter kommt. Man sieht immer nur nach oben zu
den „Stars“, den großen Künstlern und verliert manchmal die
Hoffnung, auch einmal selbst so gut sein zu können. Das stundenlange
tägliche Üben wird auch dem leidenschaftlichsten Musiker irgendwann
mal frustrieren. Meine Gesangsprofessorin sagte einmal zu mir: “Beim
Lernen und Üben müssen wir es halten, wie die Bergsteiger. Sie
wissen zwar, dass sie letztendlich den Gipfel stürmen wollen, aber
sie feiern jedes Zwischenziel, wie ein Fest. Für den Moment ist jede
noch so kleine neu erklommene Hütte das höchste Ziel und so
erklimmen sie in vielen kleinen Schritten letztendlich den Berg.“

Feiern Sie sich also öfter mal selbst, auch wenn es nach außen
hin vielleicht übertrieben erscheint. Wichtig ist, dass Sie sich
selbst für ihre Ausdauer und Disziplin ab und zu selbst belohnen und
sich auf die Schulter klopfen, dass Sie noch am Ball sind.

Seitdem ich selbstständig bin, habe ich oft das Problem, dass
viele neue und verschiedene Dinge auf mich einströmen und ich sehr
oft für mich entscheiden muss – will ich das machen oder nicht? In
einem Ein-Mann-Betrieb bleibt
jede noch so kleine Arbeit an einem selbst hängen und man muss
lernen, seine Energie bestmöglich zu verteilen. So muss ich immer
wieder abwägen, was ich wirklich will und welcher Auftrag mich
meinem Ziel näher bringt.

Ein Tipp, der mir selbst oft wieder hilft, meine Vorhaben im
wahrsten Sinne des Wortes im Blick zu behalten, ist, sich seine Ziele
zu visualisieren. Immer, wenn ich mich im Laufe der Zeit mal
verzettle und das Gefühl habe, zu viel Energie mit Kleinigkeiten zu
verlieren, schaue ich mir meine wirklichen Zielen an und kann meinen
Blick für das Wesentliche richten. Schon allein sich hinzusetzen und
einmal die wichtigsten fünf Punkte für das kommende Jahr
aufzuschreiben und – ganz wichtig – im Laufe des Jahres immer
wieder vorzuhalten, sorgt dafür, am Ball zu bleiben.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes und vor allem erfolgreiches Jahr
2016 mit viel Motivation und Durchhaltevermögen für alle großen
und kleinen Vorhaben.



Schnupperpaket Stimmtraining

Stimmtraining Posted on Fri, November 27, 2015 09:15:35

Ja ist denn heute schon Weihnachten?

Haben Sie schon alle Geschenke für Ihre Liebsten zusammen? Wir
alle kennen wohl die leidliche Suche nach dem passenden Geschenk.
Dabei ist es oft sehr schwer, den richtigen Geschmack des Beschenkten
zu treffen. Wie wäre es denn mal mit etwas Praktischem für den
Alltag?

Verschenken Sie ein Vier-Stunden-Schnupperpaket
Stimmtraining
! Egal, ob man einfach mal schauen will, was man
mit seiner Stimme alles machen kann oder ob Sie mit konkreten
Wünschen und Zielen zu mir kommen – dieses Schnupperpaket bietet
grundsätzlich eine gute Möglichkeit, sich und seine Stimme besser
kennenzulernen. Vor allem Menschen in sprachintensiven Berufen wie
Lehrer oder Berater profitieren von einem professionellen Arbeiten an
der Stimme – scheuen sich aber vielleicht, aus Eigeninitiative
einen Stimmtrainer aufzusuchen. Auch gibt es Menschen, die in der
alltäglichen Kommunikation Probleme haben, ihre Stimme gesund und
effektiv einzusetzen. Sie werden schnell heißer und klingen
angestrengt. Ein kleiner Stimmkurs als Weihnachtsgeschenk wäre hier
die ideale Möglichkeit, zum Sprung über den eigenen Schatten zu
verhelfen.

Auch für gesangsfreudige junge Menschen, die sich noch unsicher
sind, ob sie später einmal professionell singen lernen wollen, wäre
ein Schnupperkurs eine tolle Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten
auszuprobieren und einen ersten Einblick in das Gesangsmetier zu
bekommen.

In meinem Studio in Halle heiße ich Sie herzlich willkommen. Sie
können wählen zwischen:

klassischem Gesangsunterricht


Atmung- und Entspannungstraining


Dialektabbau


Verbesserung des Stimmklangs


Kraftvoller und ausdauernder Sprechen lernen


Körpersprachentraining


Präsentieren mit Persönlichkeit

Für vier Stunden Stimmtraining im „Schnupperpaket“ zahlen Sie
unschlagbare 100 Euro. In diesen vier Stunden können wir bereits
wichtige Grundlagen für einen gesunden Umgang mit der Stimme einüben
und Ihren Ist-Stand ermitteln. Je nach Wunsch lernen Sie Übungen zu
konkreten Problemen und Tipps für das tägliche Üben daheim.

Ich freue mich auf Sie!

(Dieses Angebot gibt nur bis zum 31.12.2015)



Stimme und Ernährung

Infos zur Stimme Posted on Sat, November 21, 2015 11:21:09

Wie beeinflusst die Ernährung unsere Stimme?

Heutzutage gibt es tausend verschiedene Ratschläge zur gesunden
Ernährung. In einem Punkt sind sich jedoch die meisten
Ernährungsexperten einig: kein Fastfood und nicht zu viel Zucker.
Die Verbindung zum Fettstoffwechsel leuchtet dabei fast jedem ein,
aber was hat das mit unserer Stimme zu tun?

Die Hauptaufgabe unserer Stimmlippen ist nicht die Stimmgebung.
Primär sollen die Stimmlippen unsere unteren Atemwege, also die
Lungen und Bronchien, vor Fremdkörpern verschließen. Was sind diese
Fremdkörper? Sie ahnen es – die Nahrung. Die Luft und der
zerkleinerte Nahrungsbrei nehmen zunächst den gleichen Weg in den
Körper und trennen sich erst beim Schluckvorgang kurz vor den
Stimmlippen im Kehlkopf. Manchmal kommt es vor, dass wir nicht
rechtzeitig schlucken und die Nahrung in die Luftröhre „abbiegen“
lassen. Wir verschlucken uns. Der Körper hat für diesen Moment
einen Notfallplan parat. Wir bekommen einen starken Hustenreiz, um
den falschen Weg der Nahrung zu korrigieren. Dadurch, dass der
Nahrungsbrei aber nur weniger Zentimeter vor den Stimmlippen entlang
wandert und dieser Bereich von sehr viel Schleimhaut überzogen ist,
haben die Nahrungssäfte einen direkten Einfluss auf die Stimmlippen
und deren Schwingungsverhalten.

Je freier die Schleimhaut um unsere Stimmlippen schwingen kann,
desto besser funktioniert unsere Stimme. Sie kennen vielleicht das
Gefühl, einen Frosch im Hals sitzen zu haben. Sie haben das
Bedürfnis sich zu räuspern, um den Fremdkörper loszuwerden. Dieses
Räuspern ist auf Dauer aber sehr schädlich für die Stimme. Für
unsere empfindlichen Stimmlippen ist ein Räuspern, wie das Reiben
von Sandpapier auf nackter Haut. Besser in diesem Fall ist ein
vorsichtiges Husten, da es nur ein kurzes Aufeinanderschlagen der
Stimmlippen verursacht. Müssen wir allerdings lange und kraftvoll
husten, wie beispielsweise bei einer Erkältung, werden wir heiser.
Das starke Aufeinanderschlagen unserer Stimmlippen hat zur Folge,
dass sich die sensible Struktur nicht mehr regenerieren kann, die
Stimmlippen verlieren ihre regelmäßige Schwingung, sind stark
gerötet und geschwollen.

Die Frage ist also, welche Nahrungssäfte beeinträchtigen unsere
Stimme. Ganz vorn dabei sind vor allem sehr stark schleimende
Lebensmittel, die unseren Räusperzwang stärken, wie Milch, Jogurt,
Eis und Quark, aber auch Zucker. In Sachen Fruchtzucker scheiden sich
die Geister. Unter meinen Sängerkollegen herrscht unterschiedliche
Meinung zum Obst. Manche Sänger schwören regelrecht auf ihren Apfel
vor dem Auftritt – ich selbst vertrage Zucker jedweder Art nicht vor
dem Singen. In diesem Fall, sollte wohl jeder für sich selbst
herausfinden, inwiefern Fruchtzucker den Räusperzwang fördert. In
jedem Falle sind Milchprodukte und Industriezucker nicht förderlich
für die Stimmfunktion.

Auf der anderen Seite können Lebensmittel auch genau das
Gegenteil erzielen – sie trocknen unsere Stimmlippen aus. Dazu
gehören vor allem Koffein, Kamillen-, Pfefferminz- und Schwarztee,
aber auch Menthol. Gerade zu fatal sind Lutschbonbons mit Pfefferminz
oder Menthol, die angeblich für die Stimme gedacht sind. Das
„schöne“ kühle und freie Gefühl, was diese Art von
Lutschpastillen in unserem Mund erzeugen, trocknet unsere Stimmlippen
aus.

Zwar nicht zur Nahrung, jedoch zu Genussmitteln zählend, haben
auch Alkohol und Nikotin die gleiche ausdörrende Wirkung. Auch eine
zu trockene Luft kann unsere Stimmlippen belasten. Vermeiden Sie zu
trockene Heizungsluft und vor allem zu staubige Umgebung. Gerade für
Lehrer kann die Tafelkreide eine Ursache für Stimmprobleme sein.
Generell sollte die natürliche Schleimfunktion der Stimmlippen mit
genug Wasser gefördert werden. 2-3 Liter am Tag sind unerlässlich
für die Gesunderhaltung unserer Stimme.

Schlussendlich gibt es auch noch andere schleimhautreizende
Substanzen. Dies sind vor allem zu stark und zu scharf gewürzte
Speisen und generell zu heißes oder zu kaltes Essen. Eine nicht zu
unterschätzende Ursache für Stimmprobleme ist auch Sodbrennen.
Aufsteigende Magensäure, vor allem in der Nacht, wenn wir schlafen
und nicht richtig abschlucken, greift die Stimmlippen in besonderem
Maße an. Wenn Sie morgens das Gefühl haben, nicht Herr ihrer Stimme
zu sein und einen unschönen Geschmack im Mund haben, dann kann ein
Reflux die Ursache für ihre Stimmbeschwerden sein. Dem sollten Sie
sehr schnell nachgehen, da die aggressive Magensäure die Stimmlippen
stark angreifen kann.

Das Entstehen für Sodbrennen kann viele Ursachen haben, aber
Fastfood und zu schweres fettiges Essen vor allem am Abend sind die
Naheliegendsten. Einmal davon abgesehen, dass zu fettiges Essen
unserer ganzen Gesundheit nicht förderlich ist, sollten Sie direkt
vor Präsentationen und am Abend Abstand von diesen Nahrungsmitteln
nehmen.

Letztendlich können diese Erkenntnisse nur als das genommen
werden was sie sind – Ratschläge und Tipps. Am Ende müssen Sie für
sich selbst herausfinden, was Ihrer Stimme gut tut und was
nicht. Aber gerade in den Momenten wo es stimmlich darauf an kommt,
kann eine bewusste Ernährung sehr stimmunterstützend sein.



Erfolg des Stimmtrainings

Stimmtraining Posted on Tue, November 10, 2015 09:52:21

Wovon hängt der Erfolg des Stimmtrainings ab? Teil III (III)

Stresspegel:

Ein nicht zu unterschätzender Punkt, nicht nur in der
Stimmbildung, sondern generell in der Persönlichkeitsentwicklung,
ist der Stresspegel. Unter Stress kann man vielleicht kurzfristig
sehr leistungsfähig sein, aber für eine dauerhafte Veränderung und
Festigung der Stimme ist er eher hinderlich. Ich empfehle meinen
Klienten mit dem Stimmtraining nicht erst zu beginnen, wenn der
Termin der Präsentation unmittelbar bevor steht. Denn unter
Leistungsdruck, fällt man oft in alte Gewohnheiten zurück und hat
schlicht weg nicht die Nerven, Neues auszuprobieren oder sich gar mit
der Stimme auf Experimente einzulassen.

Für das Stimmtraining sollten Sie sich Zeit nehmen, um maximal
davon profitieren zu können.

Auch die Uhrzeit des Unterrichts spielt eine Rolle für den
Lerneffekt. Legen Sie den Termin für Ihr Stimmtraining nicht ans
Ende eines langen Arbeitstages, wenn Sie schon müde sind und den
Kopf voller Dinge haben. Überlegen Sie, wann Ihr persönliches
Leistungshoch am Tag ist. Bei den meisten Menschen liegt diese Zeit
zwischen 9.00 und 12.00 Uhr bzw. zwischen 14.00 und 17.00 Uhr. Betten
Sie Ihren Unterricht in diese Zeit ein, wenn es Ihnen möglich ist.

Kontinuität des Unterrichtes:

Ein letzter Faktor für den Erfolg im Stimmtraining ist die
Kontinuität des Unterrichts. Gerade am Anfang hat man das Gefühl
auf tausend Sachen gleichzeitig achten zu müssen. Aber meine
Erfahrung zeigt, je gründlicher gerade zu Beginn gearbeitet wird,
desto schneller kommt man zu guten Ergebnissen. Ich empfehle
mindestens einmal in der Woche mit dem Stimmbildner zu trainieren und
bestenfalls jeden Tag seine Übungen zu Hause für sich zu
wiederholen.

Sind die Grundlagen gefestigt, kann auch in größeren
Wochenabständen (aller 2 bis 3 Wochen) trainiert werden. Bei meinen
Studenten mache ich oft auch die erfreuliche Beobachtung, dass sich
das Antrainierte über die Semesterpause, welche leider mit fast drei
Monaten sehr lange ist, gefestigt hat. Das Unterbewusstsein hatte
Zeit die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Und oft kommen die
Studenten mit neuem Schwung und neuen Impulsen in den Unterricht
zurück.

Zum Schluss:

Beim Stimmtraining verhält es sich leider nicht wie bei dem
Zerteilen von Holzscheiteln. Zur Erinnerung hier noch einmal
Einsteins Worte: „Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei
dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.“. Wir werden in der
Stimmbildung keine handfesten Ergebnisse mit nach Hause tragen. Der
Erfolg liegt auf einer anderen Ebene.

Ich verspreche Ihnen, dass Sie sehr
viele Erfahrungen sammeln werden in Bezug auf Ihren Körper und Ihre
Stimme. Sie werden Veränderungen in Ihrer Persönlichkeit
feststellen. Mit einer stabilen und sicheren Stimme, werden Sie auch
in Ihrer Wirkung, in Ihrer Präsenz und Ihrem Auftreten stabiler und
sicherer. In jedem Falle können Sie selbstbewusster, authentischer
und überzeugender kommunizieren. Sie werden lernen, dass man nicht
nur einen Inhalt präsentiert, sondern auch die ganze Persönlichkeit,
zu welcher der Körper – und vor allem die Stimme – einen großen
Teil beitragen.



Erfolg des Stimmtrainings

Stimmtraining Posted on Fri, November 06, 2015 09:08:12

Wovon hängt der Erfolg des Stimmtrainings ab? Teil II (III)

Eigenes Üben:

Jeder weiß: Ohne Fleiß kein Preis! Das ist natürlich auch im
Stimmtraining so. Für Ihr eigenes Vorankommen macht es einen
erheblichen Unterschied, ob Sie nur im Unterricht konzentriert üben
oder sich auch zu Hause Zeit für Ihre Stimme nehmen. Viele Elemente
im Stimmtraining sind ein reines Muskeltraining und somit eine
Fleißarbeit. Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass die Lippen
oder die Zunge auch Muskeln sind, die man trainieren kann, wie die
Bauchmuskulatur. Dieser Punkt hat einen großen Vorteil, denn anders
als Musikalität oder eine schnelle Auffassungsgabe, die einem zum
Teil angeboren ist, hat man den eigenen Fleiß konkret in der Hand.

Ziele:

Wichtig für den Erfolg des Stimmtrainungs sind natürlich auch die gesteckten Ziele. Auch die Dauer der
Ausbildung hängt davon maßgeblich ab. Wollen Sie „nur“ Ihren
Dialekt verbessern oder Ihrer Stimme mehr Wohlklang und Tiefe
verleihen oder soll auch die Stimmkraft geschult werden. Ich habe oft
Klienten, die mit dem Ziel zu mir kommen, laut vor einem großen
Publikum zu sprechen. Oft ist die Stimme aber so versteckt, dass der
erste Schritt sein muss, die Stimme auf ein normales Maß der
Unterhaltungslautstärke zu bekommen. Erst wenn dieser Standpunkt
gefestigt ist, kann auch an der tatsächlichen Stimmkraft gearbeitet
werden, welche benötigt wird, um einen großen Raum zu füllen oder
sich über einen Geräuschpegel hinwegsetzen zu können.

Meiner Meinung nach ist die Behebung eines Dialektes auch eine
überwiegende Fleißarbeit. Wer die gelernten Artikulations- und
Geläufigkeitsübungen regelmäßig übt, kann innerhalb kürzester
Zeit große Erfolge feststellen. Die Arbeit am Stimmklang erfordert
im besonderen Maße eine hohe Sensibilität und ein gutes Gehör.
Neben den Resonanz- und Klangübungen, die im Unterricht erlernt
werden, erscheint es mir fast die schwierigere Aufgabe, seine eigene
Feinfühligkeit für seinen Körper und seinen eigenen Stimmklang zu
schulen. Je nach eigener Sensibilität kann dieser Prozess mehrere
Wochen aber auch Monate dauern.

Eine gesunde Rufstimme, auch Kraftstimme genannt, ist für mich
das „i-Tüpfelchen“ in der Stimmarbeit. Ist eine Stimme gefestigt
und gut ausgebildet, ist der Übergang meist fließend in eine
gesunde Kraftstimme. Im besten Falle ist die Stimme beim Rufen frei,
unangestrengt und mit einer guten ganzkörperlichen Beteiligung. Eine
generell selbstbewusste Grundeinstellung und körperliche Fitness
sind hierbei förderlich.

Soll zusätzlich auch an Präsentationen, Bühnen- oder
Mediensprechen gearbeitet werden, erfordert dies noch einmal einen
größeren Mehraufwand im Stimmtraining. Voraussetzung ist jedoch in
allen drei Bereichen eine gefestigte Stimme, die bereits in das
alltägliche Sprechen integriert ist.

Lehrer – Schülerverhältnis:

Die Arbeit an der Persönlichkeit erscheint mir die größte
Herausforderung im Hinblick auf die Stimme. Denn der schwierigste
Schritt ist, sich mit dem neuen Klang zu identifizieren. Es erfordert
Mut, alte Muster los zu lassen und sich für die „neue Stimme“ zu
öffnen. Ich gebe zu, dass manche Stimmübungen auch ein Stück
Überwindung kosten. Ein befreiter Klang, hat immer etwas mit
„enthemmen“ zu tun – Blockaden, die uns hemmen loszulassen. Schon
ein befreites Gähnen oder Seufzen ist in unserer Gesellschaft
unschicklich, obwohl es eigentlich ein natürlicher Körperimpuls
ist. Wunderbar kann man das an Kindern sehen. Sie gähnen einfach,
wenn ihnen danach ist. Ohnehin können Kleinkinder, die gerade das
Sprechen lernen, ein Vorbild für uns sein. Sie experimentieren
fröhlich mit ihrer Stimme, plappern vor sich hin und wiederholen
teilweise so lange Lautverbindungen, bis diese verinnerlicht sind.
Dieses Ausprobieren der Stimme soll Teil der Stimmarbeit sein. Dies
erfordert natürlich ein hohes Maß an Vertrauen zum Stimmtrainer.
Vielleicht kennen Sie das auch aus der Schule: Der Schulerfolg war
eng damit verbunden, ob man den Lehrer mochte oder nicht – wo die
Chemie gestimmt hat. Suchen Sie sich deshalb einen Trainer, dem Sie
vertrauen und vor allem, wo Sie sich trauen können.



Erfolg des Stimmtrainings

Stimmtraining Posted on Sat, October 31, 2015 11:05:46

Wovon hängt der Erfolg des Stimmtrainings ab? Teil I (III)

Albert Einstein hat einmal gesagt: „Holzhacken ist deshalb so
beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.“.

Im Stimmtraining ist es leider, wie im Sportbereich. Nach den
ersten Besuchen im Fitnessstudio werden Sie sicher gehörig
Muskelkater mit nach Hause nehmen, aber noch keine augenscheinlichen
Ergebnisse sehen. Nur mit kontinuierlichen Wiederholungen und viel
Disziplin werden Sie auch das entsprechende Ergebnis auf der Waage
sehen. So ähnlich verhält es sich mit der Stimme. Sicherlich wird
man sehr schnell – oft sogar in der ersten Unterrichtsstunde –
spüren, dass aus der eigenen Stimme mehr herauszuholen ist, als man
bisher vermutet hat. Dieses Ergebnis jedoch in das alltägliche
Sprechen zu übertragen, ist ein längerer Prozess. Ich vergleiche
das gern mit Autofahren lernen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an
Ihre erste Praxisstunde im Auto. Augen, Ohren, Hände und Füße
müssen gleichzeitig auf verschiedene Faktoren achten und zunächst
sind wir davon komplett überfordert. Aber nach und nach bekommen wir
eine Routine in den Abläufen und heute ist es das Normalste auf der
Welt sich in sein Auto zu setzen und einfach loszufahren.

Um an den Punkt zu kommen, die Stimme „einfach loszufahren“
braucht es viel Übung. Nicht umsonst absolvieren Schauspieler und
professionelle Sprecher eine mehrjährige Stimmausbildung. Nun will
nicht jeder professioneller Sprecher werden. Aber auch für kleinere
Veränderungen bedarf es Übung.

Nach meiner Erfahrung hängt der Erfolg im Stimmtraining von
folgenden Faktoren ab.

Musikalische Kenntnisse:

Eine wichtige Rolle für den Stimmunterricht spielen Ihre
Ausgangsvoraussetzungen mit welchen Sie in den Unterricht kommen.
Günstig sind zum Beispiel musikalische Kenntnisse. Menschen, die
bereits ein Instrument spielen oder gespielt haben, sind meistens
sehr sensibel für Klangvorstellungen und haben ein aufmerksames
Gehör. Ideal wäre natürlich, wenn Sie in einem Chor singen oder
gar Gesangsunterricht nehmen. Denn Singen und Sprechen ähneln sich
sehr in ihren Grundpfeilern. So ist es einem Chorsänger nicht neu
auf Bauchatmung und eine gesunde Körperaufrichtung zu achten.

Allgemeine Körperkonstitution:

Auch Sport unterstützt die Arbeit an der Stimme. Die Stimmarbeit
ist im Wesentlichen auch eine Körperarbeit. Je wohler Sie sich in
Ihrem Körper fühlen und je gezielter Sie einzelne Körperpartien
anspannen bzw. entspannen können, desto effektiver greifen auch die
Stimmübungen. Im Umkehrschluss heißt das natürlich, je verspannter
wir sind und je blockierter einzelne Muskelgruppen sind, desto
schwieriger ist es, ihren Resonanzkörper, der tatsächlich ihren
ganzen Körper ausmacht, in vollem Maße einzusetzen. Hierbei spielen
vor allem die unmittelbaren Muskelgruppen im Hals-, Nacken- und
Schulterbereich eine Rolle, aber auch ein angespannter Bauch, eine
unflexible Hüfte, ja sogar eine Fußfehlstellung beeinflussen unser
komplettes Muskelsystem und somit auch unsere Stimme.

Sensibilität für den eigenen Körper:

Der erste Schritt für eine Veränderung ist die Wahrnehmung des
„Problems“. Nur was wir wahrnehmen, können wir auch verändern.
Deswegen ist eines der Hauptaufgaben des Stimmtrainings diese
Sensibilisierung für den Körper und die Stimme zu schärfen. Ein
gutes Gehör und eine schnelle Auffassung sind für die Verbesserung
der Stimme sehr förderlich.



Stimme und Wirkung

Infos zur Stimme Posted on Thu, October 22, 2015 08:50:38

Stimme und Wirkung

Hatten Sie auch schon einmal so ein Erlebnis: Sie saßen in einem
Café und plötzlich kam eine unglaublich gutaussehende Frau in den
Raum. Sie dachten nur – wow, tolle Ausstrahlung. Sie hat eine super
Figur, tolle Haare und ein wunderschönes Gesicht. Eine Frau, von der
man einfach nicht die Augen lassen kann. Allein an ihrem
selbstbewussten Auftreten dachten Sie, dass diese Frau intelligent
und erfolgreich sein muss.. Doch als Sie sie ansprechen – just in dem
Augenblick wo sie den Mund aufmachte- war der ganze Zauber
schlagartig verflogen. Sie krächzte Ihnen ein unschönes „Hi“
entgegen – in einer einzigen Sekunde ist das harmonische Gesamtbild
zerplatzt. Plötzlich wirkte die schöne Optik nur noch halb so
einnehmend und beim Klang ihrer Stimme wollten Sie am liebsten das
Gespräch so schnell wie möglich beenden.

So, oder so ähnlich ist es uns allen vielleicht schon einmal
ergangen. Andersherum trifft das natürlich auch auf die Männer zu.
Vielleicht sind Sie auch schon dem ein oder anderen Mann begegnet,
der Sie mit seinem Stimmklang in die Flucht getrieben hat. Nicht
umsonst zählt die Stimme zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen.
Den meisten Menschen ist es nicht bewusst, aber die Stimme spielt
eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Partnerwahl.

Aber nicht nur im privaten Bereich ist der Stimmklang ein
Entscheidungskriterium für die Attraktivität und Sympathie des
Gegenübers, vor allem im Beruf sollte Ihre Stimme Ihre gewünschte
Außenwirkung unterstreichen. Gerade im Verkaufs- bzw.
Managementbereich trägt eine gute Stimmpräsenz maßgeblich zu einem
seriösen Auftreten und Durchsetzungsvermögen bei. Wenn sie jetzt
denken, dass Sie das nicht betrifft, weil Sie nicht in diesen
Bereichen arbeiten, dann lassen Sie es mich mit den Worten von Mike
Dierssen -einem der erfolgreichsten Verkaufstrainer in Deutschland-
sagen: „Zuerst verkauft man immer sich selbst“!

Stellen Sie sich beispielsweise einen Chef mit piepsiger Stimme
vor. Wie ernst würden Sie ihn nehmen, wenn er bei steigendem
Geräuschpegel immer höher und schriller spricht? Oder denken Sie an
einen Verkäufer, der viel zu schnell redet und nuschelt, sodass man
kaum den Inhalt verstehen kann. Immer wieder trifft man auch auf
Frauen mit einer verhauchten und kindlichen Stimme, welche irritiert
davon sind, dass sie nicht ernst genommen werden oder in ihrer
beruflichen Karriere nicht weiter aufsteigen. Ihr Fachwissen kann
noch so detailliert und umfangreich sein und ihre Führungskompetenzen
unübertroffen. Entspricht ihre Stimme nicht ihrer gewünschten
Wirkung, werden Sie es schwer haben, zu überzeugen und „sich zu
verkaufen“. Eins der berühmtesten Beispiele dafür ist wohl die
ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher. Zu Beginn
ihrer Karriere fiel sie vor allem durch einen schrillen und
überhöhten Stimmklang auf. Sie erkannte jedoch bald, dass die
Stimme ein wesentlicher Faktor für Autorität und Durchsetzungskraft
ist und absolvierte ein zweijähriges Stimmtraining. Ihre Stimme
senkte sich um mehrere Halbtöne und entwickelte ein warmes und
angenehmes Timbre. Die „berühmte Thatcher Stimme“, wie sie heute
auch genannt wird, unterstrich ihre Führungsrolle. Margaret Thatcher
hatte die kluge Voraussicht, ihre Stimme professionell ausbilden zu
lassen. Es ist vermutlich nicht vermessen zu sagen, dass sie sich in
der männerdominierten Politik vor allem durch ihre stimmliche
Ausdruckskraft erfolgreich durchgesetzt hat.

Am Beispiel von Margaret Thatcher zeigt sich, dass wir alle mit
einem wunderbar funktionierenden Stimmorgan geboren wurden und mit
ein wenig Übung seine natürliche Funktion wiederentdecken können.
Ein guter Klang ist demnach nicht Glückssache, sondern genauso eine
Strategie, die man sich aneignen kann, wie ein Fahrplan für ein
Verkaufsgespräch oder eine Präsentation.



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